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Global denken
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05-2008/1909
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Quelle: Stadt-Spiegel Mönchengladbach, von Red.
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Die Giesenkirchener Diamant Metallplastic GmbH stellt drei Prokuristen vor: Was müssen sie mitbringen und wie hat sich der Mittelstand verändert?.
- Von Mike Offermanns. - Giesenkirchen. Mit 64 Jahren gehört Achim Schulz noch lange nicht zum alten Eisen, aber die Weichen für eine erfolgreiche Zukunft hat der Diamant-Geschäftsführer jetzt gestellt: mit Carsten Kunde, Sandra Pinter sowie Bernd Weitz übernimmt die nächste Generation mehr Verantwortung. "Im Familienbetrieb ist die Suche nach einem Nachfolger oft schwierig, weil es hundertprozentig passen muss", erklärt Schulz, der dem Stadt-Spiegel in der letzten Woche exklusiv die drei neuen Prokuristen vorstellte. Familiengeführt bleibt das Unternehmen, das sich mit Metall-Coatings auf eine Nische spezialisiert hat und weltweit aktiv ist, durch Sandra Pinter. Die Tochter des Geschäftsführers leitet schwerpunktmäßig den Innendienst. Wer heute in einem mittelständischen Unternehmen Verantwortung übernehmen will, braucht vor allem eins: eine große Portion Enthusiasmus, Zeit, Geduld, aber auch Durchhaltevermögen sowie eine gewisse Leidensfähigkeit. "Der Anforderungskatalog wird immer größer", bestätigt Sandra Pinter. Gerade im Bereich "Chemie" gäbe es immer mehr Richtlinien, Vorschriften und Anweisungen. "Es ist unglaublich, was heute alles beachtet werden muss", sagt die ausgebildete Juristin. Das allein hat die Transportkosten in den letzten Jahren in die Höhe schnellen lassen. Der Transport schlägt mittlerweile mit fast einem Drittel der Gesamtkosten zu Buche. Aber das ist nicht das einzige, was sich in den letzten Jahren verändert hat. Diamant ist ein typisches Beispiel, wie sich die Märkte verlagert haben. Auch kleine mittelständische Unternehmen müssen global denken. Bereits 60 Prozent des Umsatzes erzielt Diamant im Ausland. Boom-Märkte sind Asien mit Indien, China und Korea, aber acuh das Geschäft in Amerika zieht an. kein Wunder, daß Prokurist Carsten Kunde zwei Eigenschaften mitbringen muß, wenn er für Diamant international tätig sein will: Reiselust und Sprachfreude. Als Kunde vor drei jahren zum ersten Gespräch geladen wurde, lautete die erste Frage:" Sind Sie reisefreudig?" Der Bewerber bejahte, und so reiste er vor zwei Jahren buchstäblich in 80 Tagen um die Welt. Um mitreden zu können, ist tadelloses Englisch Grundvoraussetzung. Und das gilt nicht nur für den Aussendienst. Diamant sucht gerade Personal mit Fremdsprachenkenntnissen für die Exportabwicklung im heimischen Giesenkirchen! Trotz Globalisierung und Internationalisierung der Märkte bleibt Diamant aber betont heimatverbunden - und setzt Zeichen! Anfang des Jahres wurde das Gebäude in direkter Nachbarschaft erworben. "Wir haben uns verdoppelt. Und das ist gut, denn die Zecihen stehen weiter auf Wachstum", erklärt Schulz, der sich schon auf die Zukunft freut. Denn jetzt, wo Diamant drei Prokuristen hat, kann sich der Geschäftsführer seinem Hobby widmen: der Erforschung neuer Produktmischungen! Mit 2.500 bestehenden Produktmischungen ist das Ende der Fahnenstange noch lange nicht erreicht. "Ein paar sollen noch dazukommen", sagt der Diamant-Chef. Info: Insgesamt 27 Mitarbeiter sind an der Hontzlartsr. in Giesenkirchen bei Diamant beschäftigt. Bis Ende des Jahrs will das Unternehmen auf 30 aufstocken. Gesucht wird Personal für die Produktion, Exportabwicklung sowie ein Industrie- oder Großhandelskaufmann. Außerdem wird noch in diesem Jahr zum ersten Male ein Auszubildender die Arbeit bei Diamant beginnen. Mehr Infos unter 02166 983652 oder im internet unter www.diamant.ph. |
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