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Eigeninitiative ist gefragt!
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01-2003/574
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Quelle: Rheinische Post, Deutschland
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Samstag, 11. Januar 2003 --- Eigeninitiative ist gefragt, Mittelstandsförderung - das geht die Giesenkirchener Firma Diamant lieber selbst an. Die Geschäftsführer gründeten kürzlich eine „ExportUNIon". Bald folgt ein technologisches Institut in Indien.--- Dieter und Achim Schulz von der Firma DIAMANT helfen mittelständischen Unternehmen beim Export. --- Von ANDREAS CÜPPERS: Auf Aussagen aus Berlin verlässt sich Achim Schuh schon lange nicht mehr. Wenn Wirtschaftsminister Wolfgang Clement den hiesigen Mittelstand einmal mehr in der Prioritätenliste ganz nach oben hievt, kann der 59-Jährige nur müde lächeln. Eigeninitiative ist gefragt, „wir müssen es tun", steht nicht umsonst auf der Presseinformation der Giesenkirchener Firma DIAMANT. Mit einer so genannten „ExportUNIon" will der Unternehmer seinen Kollegen aus den mittelständischen Betrieben helfen. „Deutschland lebt vom Export, und viele kleine Firmen würden gerne exportieren, können aber nicht", erklärt Achim Schulz, der den Familienbetrieb von 1886 zusammen mit seinem Vetter Dieter in fünfter Generation führt. Sprachliche Probleme. Personalmangel oder aber fehlendes Wissen seien die Hauptargumente. die kleine und mittelständische Betriebe am lukrativen Auslandsgeschäft hindern. „Deshalb übernehmen wir den Export für diese Firmen, gegen eine Provision bei erfolgreichen Geschäften", sagt Schulz. In den drei Wochen nach Gründung des Projektes haben sich bereits sieben Firmen aus der Region der Union angeschlossen. Für die Firma Diamant ein lohnendes Geschäft, denn: „Wenn ich meine Kunden hier habe und sie dann ins Ausland bringe, dann sind das auch dort meine Kunden", rechnet Schulz vor.Eine gelungene Symbiose. Die mittelständischen Betriebe profitieren nämlich im Zusammenschluss wiederum vor allem von den Kontakten der Firma Diamant selbst Das Unternehmen ist als Spezialist für Produktions- und Reparaturprodukte für die Metall verarbeitende Industrie in 52 Ländern der Welt vertreten. In mehreren Staaten können die Geschäftsführer sogar auf eigene Joint Ventures verweisen, etwa in den ehemaligen Republiken Jugoslawiens oder Ungarn, Rumänien und Bulgarien. "Die meisten großen Firmen exportieren in die Länder der EU. Es ist schon eklatant, was an Export zum Beispiel im gesamten asiatischen Raum verpasst wird", meint der Mittelständler Schulz, der vor allem Indien als geeigneten Absatzmarkt ausgemacht hat. „Das ist ein Zukunftsmarkt vom Feinsten."---Eröffnung in Bangalore: Und weil der Unternehmergeist in Achim Schulz sich auch hier nicht auf die Initiative der Bundesregierung verlässt, geht der 59-Jährige selbst voran. Anfang März wird das "Indo-German Institut of Technology (IGIT)" in Bangalore offiziell aus der Taufe gehoben. Unter Mithilfe der Deutschen Entwicklungsgesellschaft und der Technischen Universität von Bangalore wurde der Grundstein vor etwa zwei Jahren gelegt, wobei die Giesenkirchener Unternehmerfamilie Schulz als Initiator und Koordinator auch weiterhin fungiert. „Das Institut wird Anlaufstelle für deutsche und indische Unternehmen sein", hofft Schulz. „Ein Raum, in dem sich die Firma Diamant und andere Firmen präsentieren können und gleichzeitig wichtige Kontakte knüpfen." Auch bei diesem Projekt denkt Schulz an den gesamten Mittelstand und bietet interessierten Firmen die Möglichkeit, das Institut als Plattform für den ostasiatischen Wirtschaftsraum zu nutzen. "Made in Germany ist dort noch ein richtiges Verkaufsargument."---[ ] Die Firma Diamant bietet vom 28. Februar bis zum 9. März eine organisierte Unternehmerreise nach Bangalore in Indien an. Im Programm ist unter anderem die offizielle Eröffnung des „Indo-German Institut of Technology (IGIT)". Weitere Informationen unter Tel.: 021 66 / 98 36 52 oder im Internet (www.diamant.ph).
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